Alles über Leinöl
Die Dörnthaler Ölmühle ist heute eine der wenigen noch produzierenden Ölmühlen, die mit einer fast 350jährigen Tradition schonend kaltgepreßtes und naturbelassenes Leinöl herstellt.
Leinöl gehört zu den Ölen mit dem höchsten Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, wie der Linolensäure, einer dreifach ungesättigten Fettsäure.
gesättigte Fettsäuren 10%
einfach ungesättigte Fettsäuren 18%
mehrfach ungesättigte Fettsäuren 72%
davon Linolsäure 13%
davon Linolensäure 58%
Leinöl sollte jedoch möglichst nicht mehrfach zum Braten eingesetzt werden, weil dadurch auch bei schonendster Behandlung des Leinöls die Bildung von Oxydations- produkten unvermeidbar ist, die sich geruchlich und geschmacklich nachteilig auswirken, und dadurch auch unverträglich sein können. Man schätzt an Leinöl besonders den feinen art- und nusseigenen Geschmack und die leichte Verdaulichkeit.
Tips zur Lagerung:
Kaltgepreßtes Leinöl sollte, um es vor Licht, Sauerstoff und Wärmeeinwirkung zu schützen, möglichst in einer dunklen Flasche und kühl aufbewahrt werden. Die angebrochene Flasche sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen verbraucht werden. Bei einer Lagerung im Kühlschrank kann es zur Flockenbildung kommen, die allerdings bei Zimmertemperatur sich wieder auflöst. Damit ist keine Qualitätsminderung verbunden.
