Zur Produktion von Leinöl
Stufe 1: Die gereinigte Leinsaat wird mittels Elevator zum Walzenstuhl transportiert und dort aufgequetscht, um die Ölzellen freizulegen.

Stufe 3: In diesem Hauptarbeitsschritt wird nun aus der vorgewärmten Leinsaat das Öl mittels einer Schneckenpresse gewonnen, dabei wird die Ölaustrittstemperatur von 40 Grad Celsius überwacht. Nur Leinöl aus der 1. Pressung wird zu Speiseöl verwendet. Das im Nachpreßverfahren oder 2. Pressvorgang gewonnene Leinöl kann zur Imprägnierung von Holz (Gartenzäune, Scheunen und Tore) sehr gut verwendet werden.
Stufe 4: Schließlich wird das nun gewonnene kaltgepreßte Leinöl durch eine mit Leinengewebe und Papier bespannte Filterpresse gefiltert. Das nun fertige kaltgepreßte Leinöl wird in eine 100 ml, 250 ml, 500 ml und 1000 ml Glasflasche oder auch lose in Milchkannen abgefüllt und so stets frisch gepreßt an den Handel verkauft. Der bei der Ölherstellung als Kuppelprodukt anfallende Leinexpellerschrot ist mit ca. 32% Rohprotein, 7-8% Fett und 10% Rohfaseranteil noch ein hochwertiges Futtermittel, beispielsweise in der Kälberaufzucht, und wird zu 50 kg und 25 kg gesackt bzw. auch lose verkauft.
